In der Gruppe fahren erfordert
Disziplin und Rücksicht ...
... ist aber keine Hexerei - hier die wichtigsten Regeln für eine sichere Gruppen-Reise!
Motorradfahren in der Gruppe ist etwas anderes, als wenn du deine Feierabend-Runde drehst oder am Wochenende allein unterwegs bist.
Das Gruppenerlebnis von Tourenfahrern stellt sich ein, wenn alle entspannt, aufmerksam und rücksichtsvoll gemeinsam unterwegs sind - nicht, wenn möglichst dicht hintereinander oder besonders schnell gefahren wird.
Hektisches Beschleunigen, abruptes Bremsen und ständige Überholvorgänge und Positionswechsel innerhalb der Gruppe bringen schnell Unruhe, die keiner auf einer Gruppen-Tour will - wichtig ist vor allem ein gleichmäßiger Fahrstil.
Bewährt hat sich versetztes Fahren, solange die Strecken gerade ist. Dadurch erhöht sich für jeden einzelnen der Sicherheitsabstand, ohne dass die Gruppe unnötig auseinandergezogen wird.
In Kurven fährt selbstverständlich jeder seine eigene Linie.
Genauso wichtig: Niemand darf sich gezwungen fühlen, dauerhaft „mithalten“ zu müssen - sonst fährt zumindest ein Gruppenmitglied dauerhaft an seinem Limit, fühlt sich überfordert und unwohl und wird so schnell zu einer Gefahr für sich selbst und für die Gruppe!
Auf guten Motorradreisen passt sich die Gruppe dem langsameren Fahrer an – nicht umgekehrt.
Und noch etwas: Gute Gruppen erkennt man nicht daran, wie schnell sie unterwegs sind.
Gute Gruppen erkennt man daran, wie entspannt sie gemeinsam ankommen :-)
